Digitalisierung an der Städtischen Maria-Probst-Realschule

Wie Digitalisierung an Schulen gelingen kann, erzählt Markus Schuster, stellvertretender Leiter an der Städt. Maria-Probst-Realschule.

Smartphone, Tablet, Laptop, PC - Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Browser, Link, URL, Datenbank, Applikation, E-Mail, Messenger - .docx, .pdf, .jpeg - Snipping, OO-Crop und nicht zu vergessen MS Teams, Webex, VisaVid und vor allem WebUntis mit Messenger. Das Feld der Digitalisierung an der MPR ist nahezu unendlich groß. Die Innovationsgeschwindigkeit in diesem Bereich erhöht sich ständig. Wo sollen wir in der Schule mit Digitalisierung in der Schule anfangen? Wo soll sie hinführen? Können die Maßnahmen zur Digitalisierung nachhaltig sein? All diese Fragen stellen sich seit vielen Jahren. Aber erst seit dem Beginn des Distanzunterrichts ab 13.3.2020 bzw. Oktober 2020 erhöhte sich der Druck Antworten auf all die Fragen schnellstens zu finden, massiv. Noch nie mussten alle Schulen und Elternhäuser in München nach dem zweiten Weltkrieg das Lernen so gravierend für längere Zeit umstellen, wie in den letzten Monaten.

Die Städt. Maria-Probst-Realschule skizziert den Status Quo und wie eine Umstellung zu mehr Digitalisierung in der Schule gelingen kann.

  1. Die gesamte Schule digital in einem Programm abbilden

    Seit Juli 2020 ist es gelungen, alle schulspezifischen Infos in einem Programm (Untis) zu bündeln und aktuell zu halten. Vorher waren alle wichtigen Daten in verschiedenen Programmen und Orten verteilt, was die flexible Bearbeitung massiv erschwerte.
     
  2. Mit WebUntis alle wichtigen Infos rollenspezifisch zur Verfügung stellen

    WebUntis baut auf Untis auf und ermöglicht den tagesaktuellen Stundenplan per App allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften in entsprechender Form  zur Verfügung zu stellen.
     
  3. Krankmeldungen, Befreiungen, Elternsprechtage, Wahlkurse und Projekttage per WebUntis organisieren

    Die MPR spart sich tausende Seiten Papier mit Tabellen, Änderungen, u.v.m. durch die Verwendung von WebUntis. Dort können SchülerInnen, Eltern, Schulsekretärinnen und Lehrkräfte zusammen mit der Schulleitung alle wichtigen Daten für einen in der 3. Überschrift genannten Prozessen schnell und flexibel pflegen.
     
  4. Elterninfos per Mail statt Elternbrief auf Papier - Infos für Schüler per Messenger

    Die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern findet mittlerweile altersangemessen immer mehr per Messenger (ist in WebUntis integriert) statt. Mit den Eltern per Mail und die Lehrkräfte verwenden untereinander beides.
     
  5. Auf das Aufgabenmanagement kommt es an

    Beim Distanzunterricht ist aufgefallen, dass nicht nur die Videoplattform einen erfolgreichen Unterricht ausmachte, sondern die Gestaltung mit passenden Übungen und Aufgaben. Je besser die Abfolge an Aufgaben gewählt war, desto mehr konnten die Schülergruppen üben und lernen.


Diese Maßnahmen sind die Grundlage eines Digitalisierungsprozesses an einer Schule. Doch wirklich gelingen kann er nur, wenn die Verwendung attraktiv ist.

  • Es muss einfach sein.
  • Es muss Zeit sparen und
  • die Transparenz fördern.

 

Die Zusammenarbeit in einem digitalen Umfeld (in diesem Fall hauptsächlich in WebUntis) soll allen Beteiligten primär nützen "Ich hoffe sehr, dass das digitale Konzept der MPR der gesamten Schulfamilie mehr nützt als nervt." so Markus Schuster, stellvertretender Schulleiter der Realschule  "Die letzte Elternumfrage gibt Hinweise, dass dies so ist. Trotzdem können wir hinsichtlich der Digitalisierung der MPR kaum verschnaufen, denn nichts ist so sicher wie der Wandel bzw. die nächste digitale Innovation."

 

Hören Sie rein in einen aktuellen Beitrag des BR zum Thema Distanz- und Hybridunterricht an der MPR.