Statuskennzeichen a und b

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brede
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Statuskennzeichen a und b

Beitrag von brede » 31. August 2009, 18:50

Hallo,
ich habe eine Frage zu den Statuskennzeichen a und b. "a" bedeutet: alle Stunden abrechnen (nicht erst ab der vierten), "b" bedeutet: Freisetzungen (Klassenfahrt etc.) zählen nicht negativ. Müssten jetzt nicht bei teilzeitbeschäftigten Beamten beide Statuskennzeichen gesetzt werden? Oder ist "a" in "b" bereits enthalten?
So weit ich weiß, bedeutet "b" Beratungslehrer; und für diese müsste doch eigentlich gelten: Freisetzungen zählen nicht negativ, aber können Beratungslehrer auch alle Stunden abrechnen (ohne "Bagatellgrenze")?
In der entsprechenden Handreichung (Mai 2009) steht, man solle für teilzeitbeschäftigte Beamte "a" ODER "b" als Statuskennzeichen setzen.
Wer kann weiterhelfen?
Vielen Dank im Voraus.
M. Koch
Gymnasium Brede, Brakel

brede
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Re: Statuskennzeichen a und b in der Mehrarbeitsabrechnung

Beitrag von brede » 4. September 2009, 18:45

Hallo,

möglicherweise ist mein Problem ja nur ein sehr kleines Randproblem - oder ich habe irgendetwas ganz falsch verstanden: aber vielleicht kann mir trotzdem jemand helfen.
Vielen Dank schon mal im Voraus!
M. Koch

Kocur
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Re: Statuskennzeichen a und b

Beitrag von Kocur » 7. September 2009, 10:56

Hallo Herr Koch,

für teilzeitbeschäftigte beamtete Lehrkräfte ist im Feld „Status“ in „Stammdaten | Lehrer“ das Kennzeichen „a“ oder das Kennzeichen „b“ einzutragen. Beide Kennzeichen bewirken, dass alle Mehrarbeitstunden verrechnet werden. Eine Bagatellgrenze kommt dabei also bei beiden Kennzeichen nicht zum tragen.
BASS 21-22 Nr.21 - "4. Nachweis geleisteter Mehrarbeit"

4.5 Nicht anrechenbare Ausfallstunden liegen vor bei Pflichtstundenausfall wegen Abwesenheit der Schüler, z. B. in folgenden Fällen:

– bei wetterbedingtem Unterrichtsausfall (Schulfrei wegen Hitze oder Glatteis u. a.),
– bei Schulwanderungen und Schulfahrten,
– bei Betriebspraktika,
– bei vorzeitigem Schulfrei am letzten Tag vor den Ferien bzw. am Tag der Zeugnisausgabe,
– bei Störung des Dienstbetriebes (z. B. Unbenutzbarkeit von Klassenräumen, Ausfall der Heizung, Wasserrohrbruch und bei Verstößen von Schülern gegen die Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht) sowie wegen noch nicht eingerichteter Eingangsklassen zu Beginn des Schuljahres,
– bei vorzeitigem Unterrichtsfrei der Abschlussklassen.

Gleiches gilt bei der Schließung von Klassen aus gesundheitlichen Gründen.

Pflichtstundenausfall in diesen Fällen ist dennoch, jedoch nur in dem zeitlichen Umfang als geleistete Arbeitszeit zu rechnen (anrechenbar als Ist-Stunden), in dem der Lehrer anstelle des Unterrichtseinsatzes auf Anordnung des Schulleiters zeitgleich anderweitig dienstlich tätig wird.
Eine zeitliche Begrenzung (Bagatellgrenze) kann ich in diesen Ausführungen nicht erkennen.
Mit besten Grüßen
Detlef Kocur
Dipl.-Phys. Ing.
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